Parodontologie - Zahnarzt Dr. Ebeling Jarrestr. 37 22303 Hamburg Winterhude.

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Parodontologie

Ursache der Erkrankung

sind die Bakterien der Zahnbeläge (Plaque). Sie produzieren Giftstoffe, die eine Entzündung des Zahnfleisches hervorrufen. Die Entzündung führt zum Bluten des Zahnfleisches und es bilden sich im Verlauf der Zeit Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien noch ungestörter vermehren können. Die Giftstoffe der Bakterien bewirken einen Abbau des Kieferknochens, der zur Zahnlockerung und ohne Behandlung zum Zahnverlust führt.

Jedoch nicht nur die Bakterien, sondern viele weitere Optionen können eine Parodontitis negativ beeinflussen. Einige Erkrankungen (z.B. Diabetis), oder Medikamente (z.B. die das Immunsystem unterdrücken), auch genetische Faktoren und ganz wichtig das Rauchen können eine Parodontitis im Fortschreiten fördern.

Dauer der Behandlung

Durch die Behandlung der Zahnbetterkrankung (Parodontitis) kann zwar der ursprüngliche, gesunde Zustand nicht wieder hergestellt werden, jedoch kann der Knochenabbau sowie die Entzündung (Zahnfleischbluten) gestoppt und eine Festigung der Zähne erreicht werden.

Die Behandlung ist sehr zeitaufwendig und benötigt Ihre Mitarbeit. Diese ist von enormer Wichtigkeit, da das positive Ergebnis zwingend davon abhängig ist.

Für die Vorbehandlung durch unsere ZMP Assistentinnen  
sowie die Parodontitisbehandlung von der Zahnärztin Frau Dr, Grube sollten Sie eine Behandlungsdauer von ca. 4-6 Monaten berechnen.

Es werden dafür ca. 6 – 8 Sitzungen benötigt.

Des weiteren ist die Parodontitis eine chronische Erkrankung, bedarf somit auch ständiger Pflege, damit der aufwendig erworbene „Gesundheitszustand“ stabil gehalten werden kann.
Dies erreicht man mit sogenannten „Recall“- Sitzungen, die je nach Schwierigkeitsgrad sich zwischen 3-6 Monaten belaufen sollten.
Die einzelnen Behandlungsabschnitte setzen sich wie folgt zusammen:

1. Intitialtherapie (Vorbehandlung 2-4 Sitzungen)

Im Rahmen der Vorbehandlung wird somit alles für die Parodontalbehandlung vorbereitet, nicht nur Ihre häusliche Mundhygiene auch die Situation in Ihrem Munde (Zahnstein- und Belagsentfernung oberhalb des Zahnfleisches) damit eine möglichst günstige Prognose erreicht wird.

Nach Abschluss der Vorbehandlung (meist im 3. Termin) werden der Parodontalstatus und die Röntgenbilder für die Krankenkasse aufgenommen und die weitere Planung der Behandlung wird mit Ihnen besprochen.

Bei gesetzlich versicherten Patienten erfolgt in der Regel die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
(Ausgenommen sind Zähne mit schlechter Prognose bzw. wenn die Mundhygiene nicht „perfekt“ ist)
Die erstellten Unterlagen müssen somit eingereicht und durch die Krankenkasse bestätigt werden. In einigen Fällen überprüft auch ein Gutachter der Krankenkasse, ob die Mundhygiene ausreichend bzw. die Behandlung indiziert ist.
Bei Patienten mit privater Versicherung wird die Behandlung über die GOZ Gebührenordnung abgerechnet.

Unsere Aufgabe ist es, Ihnen den Gebrauch von Zahnbürste, Zahnseide und anderen
Hilfsmitteln zu demonstrieren und Ihnen ein Verständnis für diese Erkrankung zu vermitteln.            

Ihre Aufgabe wird der schwierige Part der Umsetzung sein,
bei dem wir Sie tatkräftig unterstützen.

Nach Abschluss der Vorbehandlung und Genehmigung der Krankenkasse erfolgt die:

2. Parodontalbehandlung (subgingivale Scaling)

Das „subgingivale Scaling“, eine Reinigung der Zahnwurzel, erfolgt in mehreren Sitzungen.
(üblicherweise sind es 2 Sitzungen, geteilt in rechte/ linke Kieferhälfte)

Es werden dafür nur die schonendsten und modernsten Techniken, ob maschinell oder manuell für Zahn und Gewebe verwendet.
Die Behandlung ist für gewöhnlich schmerzfrei, da sie unter örtlicher Betäubung stattfindet. (bei geringer Empfindlichkeit, kann auch „nur“ mit einem Betäubungsgel gearbeitet werden – somit auch ohne „Spritze“)

Um das Behandlungsergebnis noch zu optimieren, besteht bei uns die Möglichkeit der Laseranwendung. Dieses Laserverfahren
ermöglicht in den Taschen eine 99.9% Keimreduktion. Diese neue Therapieform wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

Die Preise liegen bei:      
einwurzligen Zahn          ca. 17,-€
mehrwurzliger Zahn         ca. 25,-€

Die Anwendung ersetzt nicht das eigentliche subgingivale Scaling.
Gerne beraten wir Sie diesbezüglich. ( weitere Informationen unter aPDT
)

Um die Heilung zu unterstützen erfolgt ca. 2 Wochen später eine Nachkontrolle.


3. Recallsitzungen/ „UPT“ = unterstützende Parodontaltherapie

Für den langfristigen Erfolg der Behandlung ist neben Ihrer weiterhin aufrecht zu erhaltenden Mundhygiene das Recall von besonderer Bedeutung, welches mehrmals (2-4x pro Jahr) stattfinden sollte und individuell festgelegt wird.

In dieser Sitzung wird ein Kontrollstatus erhoben, um das Zahnfleisch zu beurteilen, die entzündeten Taschen werden behandelt und eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt.


4. Operative Zahnfleischkorrekturen

Nur wenn durch das „unter Punkt 2“ beschriebene subgingivale Scaling (geschlossene Behandlung) keine ausreichende Verbesserung eintritt, kann es auch zu chirurgischen Maßnahmen kommen.


5. Kosten der Behandlung

Für Kassenpatienten:
Die Kosten für die für die Prophylaxemaßnahmen in der Vorbehandlung und im Recall liegen im Regelfall bei ca. 85,-€/ Stunde.
Für die eigentliche Parodontalbehandlung entstehen Ihnen, nach Genehmigung durch die Krankenkasse, keine Kosten. (rechtliche Vorschriften müssen beachtet werden)

Für Privatpatienten:
Dies Behandlung wird nach der privaten Gebührenordnung (GOZ) berechnet und von den meisten privaten Krankenversicherung übernommen.

Laserbehandlung:

Die Anwendung mit dem Laser ist grundsätzlich eine Privatleistung und somit vom Patienten selbst zu tragen.

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